Bernauer Ausbildungs- und Studienbörse
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Presse 2012

Alles über Lehre und Studium

06.05.2012 | MOZ

 

Bernau (MOZ) Die 15. Bernauer Ausbildungsbörse war Magnet für ungezählte Jugendliche auf der Suche nach Lehrstelle oder Studienplatz. Mehr als 120 Anbieter waren in das Paulus-Praetorius-Gymnasium gekommen. Von der Bewerbungshilfe bis zu Anforderungen an einen Studienplatz war alles dabei.

 

Der Klinker-Glas-Palast an der Jahnstraße glich am Freitag einem Bienenstock. Unaufhörlich strömten Jugendliche hinein und hinaus. Auf den Gängen sowie in den Klassenzimmern und Fachkabinetten aller Etagen hatten mehr als 120 Unternehmen, Institutionen, Hoch- und Fachschulen sowie Agenturen ihre Informationsstände aufgebaut. Dabei waren bundes- und weltweit agierende Unternehmen, wie zum Beispiel Daimler, Siemens, das Hasso-Plattner-Institut oder auch das Max-Delbrück-Zentrum aus Berlin-Buch.

 

Zu den Anbietern gehörte auch die Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf". Über einen Mangel an Interesse kann sie sich nicht beklagen, sucht aber dennoch auch hier in der Region Bewerber, die ihren hohen künstlerischen Anforderungen genügen, erklärte Anett Römer von der Verwaltung der Hochschule für Film und Fernsehen.

 

Zudem wolle man den anderen Hochschulen, die sich ebenfalls präsentieren, nicht nachstehen. Nicht zuletzt ginge es auch darum, geeignete Interessenten, die Scheu zu nehmen, es mit einer Bewerbung zu versuchen.

 

Ganz anders das Metier der Pflegedienstleiterin Birgit Pilz vom Krankenhaus Bernau der Immanuel-Group. "Wir haben gute Erfahrungen gemacht, bei der Ausbildungsbörse unsere künftigen Azubis kennenzulernen", sagte sie. Die Börse sei ein Muss. Von anfänglich vier Ausbildungsplätzen in der Krankenpflege sind es inzwischen 13. Dazu kommen noch drei bis vier für die Operations-technische Assistenz, ein Beruf, den der Laie als OP-Schwester kennt. Auf der Börse werde nicht selten auch der Weg zu Berufspraktika geebnet, bei denen die jungen Leute erkennen, ob der Beruf wirklich der richtige für sie ist.

 

Das ist auch der Polizei wichtig. "Wir sind hergekommen, um mehr Auswahl zu haben und die wirklich besten Bewerber zu finden", sagte Polizeikommissaranwärter Hannes Wenzel. "Jugendliche mit Abitur oder Realschulabschluss können sich bei uns für den mittleren oder gehobenen Dienst bewerben", ergänzte Polizeikommissaranwärterin Caroline Düring.

 

Neben der Landespolizei waren auch die Bundeswehr und Bundespolizei zu finden, wo sich schon zahlreiche Jugendliche informiert hatten. In den Bereich hatte sich auch Julia Rühl (15) mit zwei Klassenkamerad- innen begeben. Sie waren zur Ausbildungsbörse gekommen, um sich überhaupt erst einmal zu orientieren, welche Möglichkeiten sie für die Berufswahl haben.

 

Robert Hille, schon zwei Jahre älter, ist da schon mit genaueren Vorstellungen herangegangen. "Ich habe mich bei den Unis nach Studienplätzen erkundigt", sagte der Schüler aus dem Barnim-Gymnasium. Ihm gefällt die Möglichkeit, sich bei der Ausbildungsbörse zu informieren, die wirklich gut gemacht sei.

 

Das dürfte das Geheimnis des Erfolgs der seit 15 Jahren in Bernau etablierten Veranstaltung sein, waren sich die Redner bei der Eröffnung der Ausbildungsbörse einig. Das dürfte aber auch der Grund sein, dass die lokale und regionale Prominenz zahlreich erschienen ist. Dabei waren der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Koeppen, die Landtagsabgeordnete Margitta Mächtig (Linke), die Landesvorsitzende der CDU, Saskia Ludwig, Bürgermeister Hubert Handke sowie der Barnimer Landrat Bodo Ihrke, der zusicherte, die Bernauer Ausbildungs- und Studienbörse auch weiterhin zu unterstützen. Hauptorganisator Uwe Bartsch bezeichnete es als Erfolg, dass es gelungen sei, alle weiterführenden Schulen Bernaus an der Veranstaltung zu beteiligen.

 

Allerdings hat sich auch etwas Entscheidendes verändert. Ging es vor 15 Jahren darum, die Jugendlichen überhaupt mit einem Ausbildungs- platz zu versorgen, hätten die Jugendlichen, weil deren Anzahl gesunken sei, heute weitaus mehr Wahlmöglichkeiten. Für die Unternehmen eine Herausforderung.

 

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