Bernau (moz) Zum 14. Mal in Folge wird die Bernauer Ausbildungs- und Studienbörse in diesem Jahr stattfinden, und zwar am Freitag, 15. April, von 11 bis 17 Uhr im Paulus-Praetorius-Gymnasium – diesmal allerdings unter verändertem Vorzeichen. Während es in den vergangenen Jahren zu wenige Ausbildungsplätze gab, suchen 2011 viele Betriebe händeringend nach geeignetem Nachwuchs.
Ziel der Bernauer Ausbildungs- und Studienbörse ist die Beratung und Unterstützung von Brandenburger Schülerinnen und Schülern bei der Suche und Auswahl eines Ausbildungs- oder Studienplatzes. Dies geschieht in erster Linie durch den persönlichen Kontakt mit den auf der Messe zahlreich vertretenen Ausstellern, so Organisator Uwe Bartsch. Daneben bietet die Veranstaltung ein umfangreiches Angebot an fachübergreifenden Vorträgen zu verschiedensten Themen an. Ein Schwerpunkt der diesjährigen Börse werden Workshops zu Ausbildung und Studium sein.
Die Brandbreite der Aussteller umfasst seit Jahren neben Universitäten und Fachhochschulen zahlreiche verschiedene Unternehmen – sowohl öffentliche als auch kleine und mittelständische Firmen aus der Region sowie global agierende Konzerne. Regelmäßig nehmen unter anderem Mercedes Benz, Deutsche Telekom, IBM, BASF, Siemens, MTU, Bayer, Flughafen Berlin-Schönefeld, EWE, RBB, S-Bahn, E.ON edis, Telekom, PCK, Medienhaus Eberswalde, Deutsche Bahn, Bundespolizei und Bundeswehr teil. Unter den Universitäten und Fachhochschulen befinden sich unter anderem aus Berlin die Humboldt-Universität, die Freie Universität, die Technische Universität sowie die Universität Potsdam, die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und die BTU Cottbus.
Die Börse wird jeweils von Schülerinnen und Schülern sowie Eltern und Interessierten aus dem Barnim, den angrenzenden Landkreisen und dem Land Berlin besucht. Dabei konnte in den vergangenen Jahren oft der Erstkontakt zum späteren Arbeitgeber bzw. der Ausbildungsstätte der Jugendlichen hergestellt werden. Unterstützung und Förderung erfährt die Bernauer Ausbildungs- und Studienbörse neben zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern vor allem von der Stadt Bernau und dem Landkreis Barnim. Regelmäßig sind aus diesen Bereichen interessante Gäste vor Ort, die das Gemeinschaftsprojekt würdigen.
Ein Wermutstropfen sei, so der Organisator der Börse Uwe Bartsch, dass für einige Betriebe aus Eberswalde der Weg von Eberswalde nach Bernau zu weit sei: „Bei diesen Betrieben ist leider noch nicht angekommen, dass der Kampf um die besten Köpfe voll im Gange ist und die jungen Menschen aus unserer Region in andere Regionen Deutschlands abwandern.“
Informationen über die Veranstaltung sind im Internet unter: www.bernauer-ausbildungs-und-studienboerse.de oder unter www.bas-info.de zu finden. Uwe Bartsch ist telefonisch unter 0172 3222363 und per E-Mail unter BAS-2011@t-online.de zu erreichen. Auch weitere Interessenten können sich dort melden.
Die Börse fand zum ersten Mal im Jahr 1997 am Paulus-Praetorius-Gymnasium statt. 2002 folgte die Zusammenlegung mit der seit 2000 an der Realschule Bernau (jetzt Tobias-Seiler-Oberschule Bernau) organisierten Ausbildungsbörse. 2003 kam die Gesamtschule Bernau hinzu, In den folgenden Jahren wuchs die Zahl der Aussteller auf etwa 150 Aussteller an.